4G
4G steht für den Mobilfunk der "vierten Generation". Begonnen hatte der Mobilfunk mit den Standards 0 bis 2, wobei es sich bei den Funknetzen der zweiten Generation um GSM-Systeme (Global System for Mobile Communications) handelt. Aktuell wird in den weltweiten Funknetzen maximal der Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) genutzt. In Amerika, Asien und Afrika ist der 3G-Standard CDMA2000 weit verbreitet, in Europa dominiert die UMTS-Technologie und ihre Erweiterungen HSPA und HSPA+. Per "Universal Mobile Telecommunications System", kurz UMTS, sind Übertragungsgeschwindigkeiten von maximal 384 Kilobit pro Sekunde im Downlink möglich. Wird das UMTS-Netz mit "High Speed Packet Access" (HSPA) erweitert, steigt die Performance auf bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Download (HSDPA) sowie maximal 1,4 Megabit pro Sekunde im Upload (HSUPA). Inzwischen existiert noch ein zusätzlicher Datenturbo, genannt HSPA+ oder HSPA-Evolution. Damit können die Datenraten im UMTS-Netz auf bis zu 28 Megabit pro Sekunde im Downlink gesteigert werden. Für die Mobilfunknetzbetreiber stellt sich derzeit die Frage, ob sie in eine Erweiterung ihrer UMTS-Netze via HSPA+ investieren oder gleich auf den Nachfolgestandard 4G setzen sollen. Als überzeugendster Kandidat für 4G gilt die Technologie "Long Term Evolution", kurz LTE.